Seminar Frauenräume im Internet – kollaboratives Web für Frauenprojekte

Während es in den letzten Jahren des Internet mehr ums Geschäftemachen im Netz ging, gibt es nun immer mehr Anwendungen, mit denen das Leben der Menschen kommunikativer werden soll. Diese Anwendungen werden oft als Social Software bezeichnet, weil sie soziale Gemeinschaften fördern. Im Seminar, das am 13.10.2006 statt fand, stellte Susanne Thoma verschiedene kostenlose Social-Software-Programme vor und zeigte, wie sich die Kommunikation in Frauengruppen virtuell organisieren lässt.

Im ersten Teil ging es um ein sogenanntes Wiki. Ein Wiki ist eine im Web verfügbare Seitensammlung, die von den Benutzerinnen online geändert werden kann – ganz ohne Programmierkenntnisse. Ein Beispiel dafür ist Wikipedia, die wohl größte Enzyklopädie im Internet. Den Teilnehmerinnen wurde die Plattform e-network.piona.de vorgestellt, auf der sie abgeschlossene virtuelle Räume nutzen können und die u.a. ein Wiki beinhaltet. Die Teilnehmerinnen konnten ausprobieren, wie einfach es damit ist, an gemeinsamen Texten zu schreiben.

Im zweiten Teil wurde das Thema Mailinglisten behandelt. Ein wesentlicher Vorteil von Mailinglisten ist,

  • dass es eine gemeinsame Adressendatenbank im Internet gibt, auf die alle zugreifen können,
  • dass durch eine Archivfunktion, ältere eMails über eine Weboberfläche sichtbar gemacht werden können,
  • dass durch eine Zusatzfunktion Dateien der Organisation im Internet hinterlegt werden können.

In die automatisierten eMail-Verteiler tragen sich Abonnentin oder Abonnent selbst per eMail ein. Es gibt sie als moderierte oder unmoderierte Foren – mit oder ohne Zugangskontrolle.

Die Veranstaltung wurde organisiert von Pareaz (ehemals Piona Point) in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen (AAF) und AraneaFrauennetz e.V. Wir danken der B.I.B Augsburg GmbH für die kostenlose Nutzung des Computerraums.

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